Nachrichten zum Öffentlichen Bau- & Umweltrecht
Online seit heute
Baupreise steigen
Jetzt müssen alle Beteiligte rasch ins Bauen kommen.
Angesichts rasant steigender Baupreise hat VNW-Direktor Andreas Breitner die norddeutschen Kommunen aufgerufen, in Planung befindliche Bauprojekte rasch umzusetzen.
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Online seit gestern
BVerwG: Dr. Joachim Tepperwien neuer Richter im Revisionssenat für Baurecht
Bundesverwaltunsgericht
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Am 27.04.2026 hat Dr. Joachim Tepperwien sein Amt als Richter am Bundesverwaltungsgericht angetreten.
Dr. Tepperwien wurde 1976 in Berlin geboren. Im Anschluss an das erste juristische Staatsexamen absolvierte er zunächst ein Graduiertenstudium an der Universität Oxford. Nach Ablegung der zweiten juristischen Staatsprüfung promovierte ihn die Freie Universität Berlin zum Doktor der Rechte.
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Verwaltungsvereinbarung zur Städtebauförderung 2026/2027 in Kraft getreten
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Erstmals 1 Milliarde Euro für Investitionen in Städte und Gemeinden
Die Städtebauförderung in Deutschland startet mit deutlich mehr finanzieller Schlagkraft in die kommenden Jahre: Nachdem alle Bundesländer die Verwaltungsvereinbarung zur Städtebauförderung 2026/2027 unterzeichnet haben, ist diese am 14. April 2026 in Kraft getreten. Damit sind die rechtlichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Förderbeginn im Jahr 2026 geschaffen.
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Online seit 23. April
10-Punkte-Plan für zusätzlichen Wohnraum
Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum wird sich in absehbarer Zeit weiter verschärfen. Experten rechnen damit, dass die Zahl neu gebauter Wohnungen im Jahr 2026 auf unter 200.000 sinkt. Um gegenzusteuern, hat das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz (DIvB) einen 10-Punkte-Plan vorgelegt.
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Online seit 22. April
Wärmepumpenanlagen in Ein- und Mehrfamilienhäusern planen und betreiben
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Der Einbau von Wärmepumpen in Wohngebäuden erfordert eine sorgfältige Planung, um einen effizienten und zuverlässigen Betrieb sicherzustellen. Die Richtlinie VDI 4645 E bietet Fachleuten eine praxisnahe Grundlage für die Planung, Errichtung und den Betrieb von Heizungsanlagen mit elektrisch betriebenen Wärmepumpen.
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Online seit 21. April
Baugenehmigungen Februar: Aufwärtstrend ist noch keine Entwarnung
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Die am 17.04.2026 vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen im Februar 2026 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:
Online seit 20. April
Baugenehmigungen für Wohnungen im Februar 2026: +24,1 % zum Vorjahresmonat
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Im Februar 2026 wurde in Deutschland der Bau von 22 200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 24,1 % oder 4 300 Baugenehmigungen mehr als im Februar 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 30,6 % oder 4 500 auf 19 000. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, ging im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 % oder 100 auf 3 200 zurück.
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Online seit 17. April
Baugenehmigungen steigen - trotz Marktunsicherheit
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Aufwärtstrend im Februar 2026 sollte durch einen Bau-Turbo II unterstützt werden
Für den Februar 2026 meldete das Statistische Bundesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Genehmigungsplus bei Wohn- und Nichtwohngebäuden (Neu- und Umbau) von 24,1 Prozent bzw. 22.200 Wohnungen. Auch der Aufwärtstrend bei den Genehmigungen für den Neubau von Mehrfamilienhäusern setzte sich mit rund 11.400 genehmigten Wohnungen bzw. + 18,0 Prozent gegenüber Februar 2025 fort. In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden 41.700 Wohnungen in neuen und bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Damit ergibt sich ein Plus von 16,2 Prozent.
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Evaluation zum CO2-Kostenaufteilungsgesetz: Mieter tragen die Hauptlast
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Mieterbund fordert vollständige Kostenübernahme durch Vermieter
Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 15.04.2026 den Evaluationsbericht zum CO2-Kostenaufteilungsgesetz vorgelegt. Der Bericht bestätigt, was der Deutsche Mieterbund schon seit langem kritisiert: Mieterinnen und Mieter tragen den überwiegenden Teil der CO2-Kosten - sogar über 70 Prozent.
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Fertighäuser sind Energiesparhäuser: Effizienz durch Dämmung und Technik
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Der Fertighausbau hat sich über Jahrzehnte als besonders innovationsgetriebene Bauweise etabliert - auch beim Thema Energieeffizienz. Bereits in den 1970er-Jahren zeigte sich im Zuge der Energiekrise, dass Fertighäuser durch ihre ausgeklügelten Wandaufbauten geringere Wärmeverluste aufwiesen als viele traditionelle Bauweisen. Seitdem haben sich Bauweise, Dämmung und Haustechnik stetig weiter verbessert. Heute profitieren Fertighäuser von der industriellen Vorfertigung und dem systematischen Zusammenspiel aller Komponenten. Das bildet die Grundlage für besonders energieeffiziente Gebäude. "Im Fertighausbau werden energetische Anforderungen von Anfang an mitgedacht", sagt Christoph Windscheif, Leiter Marketing und Ausstellungen des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF).
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Online seit 15. April
BauGB-Upgrade stärkt Geodaten als Grundlage digitaler Bauleitplanung
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Städtebau- und Raumordnungsrechts in die Länder- und Verbändeanhörung eingebracht. Ziel dieses sogenannten "Baugesetzbuch-Upgrades" ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich zu beschleunigen, mehr Wohnraum zu schaffen und Kommunen größere Handlungsspielräume für eine nachhaltige und gemischte Stadtentwicklung zu eröffnen.
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Online seit 10. April
Heizungsgesetz: Bundesregierung muss endlich liefern
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Die Bundesregierung wird bis Ostern einen Gesetzentwurf im Kabinett beschließen", hatten die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD mit Blick auf das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) am 24. Februar angekündigt. Dass dies nicht geschah, ist für den Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg (FV SHK-BW) ein ernstes Signal, nachdem bereits die GMG-Eckpunkte mit einem Monat Verzögerung vorgestellt worden waren. Deshalb fordert der Verband des SHK-Handwerks nun schnellstmöglich drei konkrete Schritte: Eine Verschiebung der Pflicht zu 65 Prozent Erneuerbaren Energien in Großstädten, einen parteiübergreifenden Konsens in der Energiepolitik und eine echte Wahlfreiheit der Heizung für Hausbesitzer.
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Online seit 9. April
Bezahlbaren Wohnungsbau beschleunigen
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Anlässlich seines Besuchs bei den Emsländer Baustoffwerken in Haren (Ems) hat sich der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) über moderne Produktionsverfahren im Mauerwerksbau informiert. Im Mittelpunkt stand die serielle Vorfertigung von Wandtafeln aus Kalksandstein, die eine beschleunigte und qualitätsgesicherte Bauweise ermöglicht.
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Online seit 8. April
BauGB-Novelle: Richtige Ansätze, aber noch kein echter "Bau-Turbo" für bezahlbaren Wohnraum
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Angesichts der anhaltend angespannten Lage auf den Wohnungsmärkten in Deutschland sieht der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW im Referentenentwurf zur BauGB-Novelle zwar wichtige Ansätze, aber noch keinen entscheidenden Durchbruch für schnelleres und bezahlbares Bauen.
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Online seit 7. April
Baugesetzbuch-Upgrade geplant: Schnelleres Bauen und lebendigere Städte
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Das Bauministerium hat einen Entwurf für ein modernisiertes Baugesetzbuch in die Länder- und Verbändeanhörung gegeben. Ziel ist es, Kommunen mehr Spielraum beim Wohnungsbau zu geben und Digitalisierung sowie Klimaanpassung voranzutreiben.
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Online seit 30. März
Wohnungsbautag: Weniger diskutieren, einfach mehr bauen
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Zum heutigen Wohnungsbau-Tag erklärt Wolfgang Schubert-Raab, Präsident Zentralverband Deutsches Baugewerbe: "Der Bund muss beim Wohnungsbau jetzt Tempo machen. Es vergehen von der Planung über die Genehmigung bis zur Fertigstellung einer Wohnung in der Regel 18 bis 24 Monate. Das heißt: Damit der Wohnungsbau in dieser Legislaturperiode noch Fahrt aufnimmt, brauchen wir schnellstmöglich verlässliche und wirtschaftlich tragfähige Rahmenbedingungen.
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Heizungsindustrie: Schwacher Modernisierungsmarkt bremst CO₂-Einsparung
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Die Modernisierung alter Heizungsanlagen hat im Jahr 2025 rund 2 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart. Das zeigt eine aktuelle Studie des Wirtschaftsforschungsunternehmens Frontier Economics im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH).
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Online seit 27. März
Kostensteigerungen und Bürokratie im Wohnungsbau
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Im Wohnungsbau explodieren die Kosten - Bau- und Planungsrecht sind bei der Entwicklung von Wohnprojekten nicht hilfreich. Zu diesen Einschätzungen kamen die zu einem öffentlichen Fachgespräch des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen am Mittwoch geladenen Sachverständigen.
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Gegen die Wohnungskrise: Deutschland muss günstiger und dadurch mehr bauen
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Absturz auf unter 200.000 Neubau-Wohnungen droht -Mangel an kleinen Wohnungen verschärft Krise enorm
Die rote Linie beim Neubau wird gerissen: Experten erwarten in diesem Jahr einen Absturz auf unter 200.000 neu gebaute Wohnungen. Das ist nicht einmal die Hälfte der Neubauwohnungen, die es geben müsste. Gleichzeitig geht auf dem Wohnungsmarkt nichts mehr: Wer umzieht, hat verloren. Selbst wer in eine deutlich kleinere Wohnung wechseln will, zahlt drauf. Die Folge: Der Wohnungsmarkt ist eingefroren. Diese Bilanz zieht der Wohnungsbau-Tag heute in Berlin. Das Fazit des Branchen-Gipfels: Deutschland steckt beim Wohnen in der Krisenstarre.
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Bund startet Förderung für Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus
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Mit dem Inkrafttreten der Förderrichtlinie für das Laden im Mehrparteienhaus startet das Bundesförderprogramm für private Ladeinfrastruktur in Wohnanlagen. Für Wohnungseigentümergemeinschaften ist vor allem eine Neuerung entscheidend: Förderanträge können bereits gestellt werden, bevor die Gemeinschaft den erforderlichen Beschluss über den Ausbau gefasst hat. Der Beschluss kann nach positiver Erstbescheidung innerhalb von sechs Monaten nachgereicht werden. Damit passt die Förderung deutlich besser zu den realen Abläufen in WEG, in denen Bedarfserhebung, Angebotseinholung, Beschlussvorlage und Eigentümerversammlung regelmäßig mehrere Monate beanspruchen.
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