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 B 
Mängel an Dach-Photovoltaikanlage verjähren in fünf Jahren: Wirklich immer?
Von Dr. Friedhelm Weyer

Die Überschrift des kürzlichen Beitrags in ibr-online zu der BGH-Entscheidung vom 02.06.2016 - VII ZR 348/13 - scheint, jedenfalls auf den ersten Blick, mit der Begründung des BGH-Urteils unvereinbar zu sein. Denn entgegen der uneingeschränkten Aussage der dortigen Überschrift
"Mängel an Dach-Photovoltaikanlagen verjähren in fünf Jahren!"

knüpft bereits der zu Beginn des Beitrags wörtlich wiedergegebene erste amtliche Leitsatz des BGH diese Rechtsfolge an drei Voraussetzungen. Danach findet nämlich die Verjährungsfrist des § 634a Abs.1 Nr.2 BGB von fünf Jahren für Arbeiten bei Bauwerken auf die nachträgliche Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach einer Tennishalle - nur - Anwendung,
"wenn
- die Photovoltaikanlage zur dauernden Nutzung fest eingebaut wird,
- der Einbau eine grundlegende Erneuerung der Tennishalle darstellt, die einer

Neuerrichtung gleich zu achten ist,
- und die Photovoltaikanlage der Tennishalle dient, indem sie eine Funktion für
diese erfüllt."

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