Schließen Sie haben soeben den Bereich betreten. Hier bekommen Sie alle für diesen Bereich relevanten Inhalte gefiltert angezeigt. Mit Klick auf "Alle Sachgebiete" links kommen Sie jederzeit wieder zu den ungefilterten Übersichten.

Treffervorschau

Treffer Pfeil
Architekten- &
Ingenieurrecht
Recht
am Bau
Bauträger-
recht
Versiche-
rungsrecht
Öffentl. Bau- &
Umweltrecht
Vergabe-
recht
Sachverstän-
digenrecht
Immobilienrecht
Kauf/Miete/WEG
Zivilprozess &
Schiedswesen
Zielgruppen
Alle Sachgebiete

[Hilfe]

Bei Eingabe mehrerer Suchbegriffe, getrennt durch Leerzeichen, werden Texte gefunden, in denen alle Suchbegriffe vorkommen.

Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.

Sie können den Platzhalter * einsetzen: "pauschal*" findet z.B. auch "Pauschalhonorar".

Bei Eingabe eines Aktenzeichens wird automatisch nach der zugehörigen Entscheidung und weiteren Texten, in denen diese zitiert wird, gesucht, bei Eingabe eines Datums nach allen Entscheidungen mit diesem Verkündungsdatum.

Oder-Suche: geben Sie zwischen mehreren Suchbegriffen ODER ein (großgeschrieben), um Dokumente zu finden, in denen mindestens einer der Begriffe vorgekommt.

Phrasensuche: genaue Wortfolgen können Sie mittels Anführungszeichen (") suchen.

Kostenloses ProbeaboOK
Urteilssuche



,
Sortierung nach:
Zentrale Sachgebiete

Volltexturteile nach Sachgebieten

Sachgebiet: Rechtsanwälte und Notare

3036 Entscheidungen insgesamt




Online seit 2008

IBRRS 2008, 0734
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Notarrecht

BGH, Beschluss vom 20.03.2006 - 1 Not 10/02

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0731
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

BGH, Beschluss vom 10.12.2007 - AnwZ (B) 11/07

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0692
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

BGH, Beschluss vom 13.02.2007 - AnwZ(B) 101/06

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0690
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

BGH, Beschluss vom 25.04.2007 - AnwZ(B) 117/05

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0689
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

BGH, Beschluss vom 15.05.2006 - AnwZ (B) 25/04

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0681
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Notarrecht

BGH, Beschluss vom 20.03.2006 - NotSt (B) 4/05

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0674
ProzessualesProzessuales
Beiordnung eines Anwalts im Insolvenzverfahren?

BGH, Beschluss vom 23.03.2006 - IX ZB 135/05

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0673
ProzessualesProzessuales
Notarrecht - Übereinstimmende Erledigungserklärung nach Bestellung zum Notar

BGH, Beschluss vom 26.11.2007 - NotZ 33/07

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0665
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Notarrecht

BGH, Beschluss vom 20.03.2006 - NotZ 39/05

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0662
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Rechtsanwälte

BGH, Beschluss vom 06.07.2006 - IX ZR 170/05

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0649
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Wiederzulassung zur Rechtsanwaltschaft

BGH, Beschluss vom 17.09.2007 - AnwZ (B) 76/06

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0647
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Notarrecht - Schadensersatz wegen Verletzung der Pflichten aus Treuhandauftrag

BGH, Urteil vom 27.09.2007 - III ZR 278/06

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0641
ImmobilienImmobilien
Notarrecht - Schadensersatz wegen falscher Beurkundung

OLG Brandenburg, Urteil vom 27.06.2007 - 5 U 134/05

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0602
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Rechtsanwälte

BGH, Beschluss vom 03.07.2006 - AnwZ (B) 66/05

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0599
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Rechtsanwälte

BGH, Beschluss vom 25.09.2006 - AnwZ (B) 81/05

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0597
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Rechtsanwälte

BGH, Beschluss vom 07.02.2008 - IX ZR 239/06

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0560
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Wer trägt Kosten für Aufhebung des Widerrufs der Zulassung?

BGH, Beschluss vom 24.01.2008 - AnwZ (B) 15/07

Hebt die Rechtsanwaltskammer den rechtmäßigen Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft wegen nachträglichen Fortfalls der Widerrufsgründe wieder auf, entspricht es der Billigkeit, dem Antragsteller die Kosten aufzuerlegen und ihm die Erstattung notwendiger außergerichtlicher Auslagen aufzugeben, wenn die Aufhebung unverzüglich erfolgt.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0541
Mit Beitrag
Leasing und ErbbaurechtLeasing und Erbbaurecht
Bezeichnung als "Spezialist für Mietrecht"

OLG Stuttgart, Urteil vom 24.01.2008 - 2 U 91/07

1. Die in Werbung verwendete Bezeichnung eines Rechtsanwaltes als "Spezialist für Mietrecht" verstößt gegen §§ 7 I 2 BORA i.V.m. 4 Nr.11 UWG, wenn der Rechtsanwalt nicht nachweisen kann, dass er - der dadurch ausgelösten Verkehrserwartung entsprechend - im Mietrecht über den Durchschnitt weit übersteigende Kenntnisse verfügt und in erheblichem Umfang tätig gewesen ist.*)

2. Bei gleichem Defizit ist die genannte Bezeichnung auch irreführend i.S.d. § 7 II BORA und der §§ 3, 5 UWG.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0536
Mit Beitrag
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Rechtsanwalt muss Berufungsbegründungsschrift prüfen!

BGH, Beschluss vom 24.01.2008 - IX ZB 258/05

Zur Frage der eigenverantwortlichen Prüfung einer Berufungsbegründungsschrift durch den unterzeichnenden Rechtsanwalt.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0520
Mit Beitrag
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Gebührenfalle § 118 Abs. 2 Satz 1 BRAGO!

OLG Bamberg, Urteil vom 19.10.2007 - 6 U 20/07

1. Ist die in § 118 Abs. 1 Nr. 1 BRAGO bestimmte Geschäftsgebühr auf die entsprechenden Gebühren für ein anschließendes gerichtliches oder behördliches Verfahren nach § 118 Abs. 2 Satz 1 BRAGO anzurechnen, so vermindert sich nicht die bereits entstandene Geschäftsgebühr, sondern die im anschließenden gerichtlichen Verfahren anfallende Prozessgebühr.

2. Eine Anrechnung der Besprechungsgebühr kann bereits aufgrund des Wortlauts des § 118 Abs. 1 Satz 2 BRAGO nicht erfolgen.

3. Sinn und Zweck einer Vorschussforderung stehen grundsätzlich einer Verzinsung bei Verzug des Schuldners nicht entgegen.

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0478
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Überbringung des Schriftsatzes durch privaten Kurierdienst

BGH, Beschluss vom 09.10.2007 - XI ZB 4/07

Bei der Übermittlung eines fristgebundenen Schriftsatzes hat eine Partei bzw. ihr Prozessbevollmächtigter lediglich dafür zu sorgen, dass hierfür ein geeigneter und zuverlässiger Weg gewählt wird und dieser so rechtzeitig beschritten wird, dass das Schriftstück nach den organisatorischen und betrieblichen Eigenheiten der gewählten Beförderungsart bei regelmäßigem Betriebsablauf den Empfänger fristgerecht erreicht. Diese Grundsätze gelten auch für die Übermittlung eines fristwahrenden Schriftsatzes durch einen privaten Kurierdienst.

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0477
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Telefaxnummer aus "Google-maps"

OLG Hamm, Beschluss vom 31.05.2007 - 2 UF 11/07

Die im Sendebericht angegebene Empfängernummer ist daraufhin zu überprüfen, ob es sich um die richtige Empfängernummer handelt. Das gilt insbesondere dann, wenn die Empfängernummer aus elektronischen Dateien herausgesucht wird und an einem und demselben Ort mehrere Empfänger in Betracht kommen. Wenn die Empfängernummer nicht aus dem Empfänger amtlich zugeordneten Verzeichnissen, sondern aus dem Verzeichnis einer Internetsuchmaschine (hier: Google-maps) entnommen wurde, genügt dies nicht den Anforderungen an eine sorgfältige Fristenüberwachung, da derartige Verzeichnisse keine ausreichende Gewähr für ihre Richtigkeit bieten und auch nicht bieten können.

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0476
Verwaltungsverfahren und VerwaltungsprozessVerwaltungsverfahren und Verwaltungsprozess
Eingangsbestätigung im elektronischen Rechtsverkehr

OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 27.08.2007 - 2 A 10492/07

Bei einer Übermittlung von Schriftsätzen im Wege des elektronischen Rechtsverkehrs gelten für die Beteiligten in verwaltungsgerichtlichen Verfahren die gleichen Sorgfaltsanforderungen wie bei einer Übersendung per Telefax. Für den Nachweis des ordnungsgemäßen Eingangs eines mittels E-Mail übermittelten Schriftsatzes sind deshalb Erhalt und Kontrolle der dem Versender automatisch zugehenden Eingangsbestätigung des Gerichts unabdingbar. Dies gilt insbesondere beim Auftreten technischer Störungen im Bereich der Datenverarbeitungsanlage des Versenders.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0459
SteuerrechtSteuerrecht
Schadensersatzanspruch wegen falscher Auskunft: Verjährungsbeginn?

BGH, Urteil vom 10.01.2008 - IX ZR 53/06

Beruht der Schadensersatzanspruch des Mandanten auf falscher Auskunft des Steuerberaters über die Höhe der nach einer Betriebsprüfung gesondert und einheitlich festzustellenden Gewinne, so beginnt der Lauf der Verjährung mit der ersten Bekanntgabe des hierauf ergehenden Feststellungsbescheides, ohne dass es darauf ankommt, ob dieser Bescheid gleichzeitig oder später auch dem geschädigten Mandanten bekannt gegeben wird.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0458
SteuerrechtSteuerrecht
Verjährungsbeginn nach unrichtiger Auskunft

BGH, Urteil vom 13.12.2007 - IX ZR 130/06

Hängt eine zivilrechtliche Vertragsgestaltung nach dem Willen des Mandanten von dem voraussichtlichen Ergebnis eines oder mehrerer Besteuerungsverfahren ab und erteilt der steuerliche Berater hierzu eine unrichtige Auskunft, so beginnt die Verjährung eines auf diese Pflichtverletzung gestützten Schadenersatzanspruchs mit der Bekanntgabe des ersten nachteiligen Steuerbescheids, nicht schon mit dem Vertragsabschluss.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0455
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Streit über Zugehörigkeit einer Forderung zur Masse

BGH, Urteil vom 10.01.2008 - IX ZR 94/06

1. Der Streit zwischen Schuldner und Verwalter über die Zugehörigkeit einer Forderung zur Masse ist vor dem Prozessgericht, nicht vor dem Insolvenzgericht auszutragen.*)

2. Das Recht des Mitglieds eines Rechtsanwaltsversorgungswerks, die Mitgliedschaft zu beenden und die Erstattung gezahlter Beiträge zu verlangen, ist unpfändbar und geht nicht in die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis des Insolvenzverwalters über.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0447
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

BGH, Beschluss vom 03.07.2006 - AnwZ (B) 64/05

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0446
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Notarrecht - Amtsenthebung

BGH, Beschluss vom 20.11.2006 - NotZ 34/06

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0433
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Gehörsrüge

BGH, Beschluss vom 22.06.2007 - AnwZ (B) 16/06

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0432
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

BGH, Beschluss vom 10.12.2007 - AnwZ(B) 5/07

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0426
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Rechtsanwälte

BGH, Beschluss vom 01.08.2007 - VI ZA 15/07

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0417
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

BGH, Beschluss vom 29.05.2007 - AnwZ(B) 3/06

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0389
Mit Beitrag
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Pflicht zur Offenlegung von Mandatsbeziehungen zum Gegner

BGH, Urteil vom 08.11.2007 - IX ZR 5/06

1. Wird eine Anwaltssozietät häufig von dem Gegner der Partei, die ihr ein neues Mandat anträgt, beauftragt, so muss sie auch dann auf diesen Umstand hinweisen, wenn ein tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang mit den vom Gegner erteilten Aufträgen nicht besteht.*)

2. Ist der Anwalt von Anfang an nicht bereit, den Mandanten auch gerichtlich gegenüber dem Gegner zu vertreten, so hat er dies ungefragt zu offenbaren.*)

3. Steht fest, dass der Anwalt seine vorvertragliche Aufklärungspflicht über Mandatsbeziehungen seiner Sozietät zum Gegner der Partei oder über Grenzen seiner Vertretungsbereitschaft verletzt hat, so spricht der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass das Mandat nicht erteilt worden wäre, wenn der Mandant das Auftragsverhältnis alsbald nach entsprechender Kenntnis beendet.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0365
Mit Beitrag
BauträgerBauträger
Doppelte Belehrungspflicht des Notars bei ungesicherter Vorleistung

BGH, Urteil vom 17.01.2008 - III ZR 136/07

Beurkundet der Notar einen Bauträgervertrag, in dem der Veräußerer die Erschließungs- und Anschlusskosten übernimmt und in dem - ungeachtet des Umstands, dass diese von der Gemeinde noch nicht festgesetzt worden sind - diese Kosten Bestandteil der nach Herstellung des ersten Bauabschnitts fälligen Abschlagszahlung sein sollen (§ 3 Abs. 2 Nr. 1 MaBV), so enthält diese Vertragsgestaltung eine ungesicherte Vorleistung, die die doppelte Belehrungspflicht des Notars auslöst.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0333
Mit Beitrag
ImmobilienImmobilien
Fehlerhafte Fälligkeitsbescheinigung: Schaden?

OLG Nürnberg, Urteil vom 31.01.2007 - 4 U 1303/06

Wegen einer vom Notar fehlerhaft erteilten Fälligkeitsbescheinigung (hier: vor der vereinbarten Löschung einer Grundschuld) kann der Käufer nicht verlangen, so gestellt zu werden, als hätte der den Kaufpreis nicht bezahlt und den Betrag anderweitig gewinnbringend angelegt, wenn er nach Kenntnis der Belastung an dem Vertrag festhält.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0322
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Betreffen getrennt erfolgte Abmahnungen dieselbe Angelegenheit?

BGH, Urteil vom 04.12.2007 - VI ZR 277/06

Zur Frage, wann getrennt erfolgte Abmahnungen wegen der Verletzung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Wort- und Bildberichterstattung gebührenrechtlich dieselbe Angelegenheit betreffen.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0320
ProzessualesProzessuales
Verfahrensrecht - Erhöhung des Streitwertes durch vorprozessuale Anwaltskosten?

BGH, Beschluss vom 04.12.2007 - VI ZB 73/06

Die geltend gemachten vorprozessualen Anwaltskosten sind als Streitwert erhöhender Hauptanspruch zu berücksichtigen, soweit der geltend gemachte Hauptanspruch übereinstimmend für erledigt erklärt worden ist.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0301
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Anrechnung der Geschäfts- auf die Verfahrensgebühr

OLG Nürnberg, Beschluss vom 10.10.2007 - 3 W 1748/07

Die Rechtsprechung des BGH zum materiell-rechtlichen Kostenerstattungsanspruch hinsichtlich der auf die Verfahrensgebühr anrechenbaren Geschäftsgebühr (vgl. Urt. vom 07.03.2007, Az.: VIII ZR 86/06, in: NJW 2007, 2049 f) ist auch im Kostenfestsetzungsverfahren anwendbar.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0300
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Pflichten des angestellten Rechtsanwalts

OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13.03.2007 - 24 U 161/06

1. Mit einem gesetzwidrigen Honorarverzicht verletzt ein angestellter Rechtsanwalt zugleich Pflichten aus seinem Anstellungsverhältnis.*)

2. Leugnet ein angestellter Rechtsanwalt, mit einem Mandanten entgegen dessen Darstellung ein Erfolgshonorar vereinbart zu haben, so ist sein Arbeitgeber (Kanzleiinhaber) grundsätzlich gehalten, zunächst den Mandanten wegen des Honorars in Anspruch zu nehmen oder dessen Kostenerstattungsanspruch beim Gegner zu realisieren, und erst bei Fehlschlagen dieser Bemühungen berechtigt, gegen den angestellten Rechtsanwalt vorzugehen.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0255
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Erstattungsanspruch für vorgerichtliche Anwaltskosten

BGH, Urteil vom 07.11.2007 - VIII ZR 341/06

Dem Erstattungsanspruch des Geschädigten hinsichtlich der ihm entstandenen vorgerichtlichen Anwaltskosten ist im Verhältnis zum Schädiger grundsätzlich der Gegenstandswert zugrunde zu legen, der der berechtigten Schadensersatzforderung entspricht (Fortführung von BGH, Urteil vom 18. Januar 2005 - VI ZR 73/04, NJW 2005, 1112).*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0253
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Vollständiges und unverändertes Faxen des Schriftsatzes

BGH, Beschluss vom 03.12.2007 - II ZB 20/07

Der Rechtsanwalt darf sich darauf verlassen, dass eine ausgebildete und bisher zuverlässig arbeitende Büroangestellte seiner Anweisung folgend den unterzeichneten Berufungsbegründungsschriftsatz vollständig und unverändert per Telefax an das Berufungsgericht versendet, auch wenn ihr der Schriftsatz ungeheftet übergeben wird bzw. zur Übermittlung per Telefax auseinandergeheftet werden muss.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0235
ProzessualesProzessuales
Verbot des Erfolgshonorars

BGH, Beschluss vom 08.11.2007 - IX ZR 191/06

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0227
ProzessualesProzessuales
Verfahrensrecht - Anspruch einer Partei auf Erstattung der Kosten von Flugreise?

BGH, Beschluss vom 13.12.2007 - IX ZB 112/05

1. Macht ein Steuerberater durch Beauftragung eines an seinem eigenen Sitz tätigen Rechtsanwalts vor einem auswärtigen Gericht einen Gebührenanspruch geltend, sind die Reisekosten des Rechtsanwalts nicht erstattungsfähig, wenn der Steuerberater ohne weiteres in der Lage gewesen wäre, einen am Ort des Prozessgerichts niedergelassenen Rechtsanwalt nach umfassender Information mit der Wahrnehmung der Angelegenheit zu betrauen.*)

2. Die Partei kann Erstattung der Kosten einer Flugreise von ihrem Sitz an den Ort des Prozessgerichts nur beanspruchen, wenn die geltend gemachten Kosten in einem angemessenen Verhältnis zu der Bedeutung der Sache stehen. Dies ist bei Bagatellstreitigkeiten regelmäßig abzulehnen.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0190
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Notarrecht - Verbindung von Notaren

BGH, Beschluss vom 26.11.2007 - NotZ 6/07

§§ 1 und 2 der Hamburger Verordnung über die gemeinsame Berufsausübung und die Beschäftigung juristischer Mitarbeiter hauptberuflicher Notare vom 5. Juli 2005 sind von der Ermächtigung des § 9 Abs. 1 Satz 2 BNotO gedeckt und mit dem Grundgesetz vereinbar, soweit die Verbindung von Notaren zur gemeinsamen Berufsausübung der behördlichen Genehmigung bedarf und diese regelmäßig versagt werden soll, wenn sich mehr als drei Notare verbinden.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0187
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Erstattungsfähige Reisekosten des nicht ortsansässigen Anwalts

BGH, Beschluss vom 11.12.2007 - X ZB 21/07

Die erstattungsfähigen Reisekosten des nicht am Gerichtsort ansässigen Rechtsanwalts sind der Höhe nach grundsätzlich auch dann nicht auf diejenigen Kosten beschränkt, die durch die Beauftragung eines Terminsvertreters entstanden wären, wenn jene Kosten die Kosten der Terminsvertretung beträchtlich übersteigen.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0182
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Verfahrensgebühr für sich selbst vertretenden Anwalt?

BGH, Beschluss vom 06.12.2007 - IX ZB 223/06

Der Anwalt, der sich selbst vertritt, kann keine (verminderte) Verfahrensgebühr für das Berufungsverfahren erstattet verlangen, wenn die Berufung des Prozessgegners nur fristwahrend eingelegt und innerhalb der Begründungsfrist zurückgenommen worden ist.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0144
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Notarrecht - Bestellung zum Notar

BGH, Beschluss vom 26.11.2007 - NotZ 99/07

Die Bewerbung um eine ausgeschriebene Notarstelle ist eine höchstpersönliche Angelegenheit, weshalb die zu § 32 Abs. 1 Satz 2 VwVfG und § 85 Abs. 2 ZPO entwickelten Grundsätze über die Aufteilung der Verantwortungsbereiche zwischen dem Rechtsanwalt und seinem Büropersonal nicht ohne weiteres entsprechend anwendbar sind, wenn der Bewerber Rechtsanwalt ist und die Bewerbung über seine Kanzlei betreibt.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0142
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Haftung des Anwalts

BGH, Urteil vom 15.11.2007 - IX ZR 44/04

1. Zur Beurteilung des Zurechnungszusammenhangs zwischen der anwaltlichen Pflichtverletzung und der gerichtlichen Fehlentscheidung ist, anders als bei der Feststellung eines normativen Schadens, die vom Gericht des Vorprozesses getroffene Entscheidung heranzuziehen.*)

2. Der für die Zurechnung der anwaltlichen Pflichtverletzung notwendige innere Zusammenhang zum Schadensereignis entfällt, wenn der Fehler des Anwalts ungeeignet war, die den Mandanten belastende gerichtliche Fehlentscheidung zu vermeiden.*)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0129
Rechtsanwälte und NotareRechtsanwälte und Notare
Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

BGH, Beschluss vom 25.09.2006 - AnwZ (B) 73/05

(Ohne amtlichen Leitsatz)

Dokument öffnen Volltext


IBRRS 2008, 0123
Mit Beitrag
ProzessualesProzessuales
Verfahrensrecht - Verjährungshemmung durch Streitverkündung

BGH, Urteil vom 06.12.2007 - IX ZR 143/06

1. Die Verjährung wird nur durch eine zulässige Streitverkündung gehemmt.*)

2. Im Prozess gegen den subsidiär haftenden Notar ist die Streitverkündung gegen einen vorrangig haftenden Schädiger unzulässig.*)