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Sachgebiet: Öffentliches Recht

1749 Entscheidungen insgesamt




Online seit 2014

IBRRS 2014, 1981
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Verfassungsrechtliche Zulässigkeit von wiederkehrenden Straßenausbaubeiträgen?

BVerfG, Beschluss vom 25.06.2014 - 1 BvR 2104/10

1. Wiederkehrende Straßenausbaubeiträge nach § 10a KAG RP sind verfassungsrechtlich zulässig.*)

2. Werden Beiträge erhoben, verlangt der Grundsatz der abgabenrechtlichen Belastungsgleichheit nach Art. 3 Abs. 1, dass die Differenzierung zwischen Beitragspflichtigen und nicht Beitragspflichtigen nach Maßgabe des konkret-zurechenbaren Vorteils vorgenommen wird, dessen Nutzungsmöglichkeit mit dem Beitrag abgegolten werden soll.*)

3. Die Bildung einer einheitlichen Abrechnungseinheit für Straßenausbaubeiträge ist zulässig, wenn mit den Verkehrsanlagen ein konkret-individuell zurechenbarer Vorteil für das beitragsbelastete Grundstück verbunden ist.*)

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IBRRS 2014, 1860
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Zahl der Vollgeschosse als Bemessungsgrundlage für Ausbaubeitrag zulässig

VG Weimar, Urteil vom 05.02.2014 - 3 K 1548/12

1. Die durch das 7. Gesetz zur Änderung des ThürKAG neugefasste Regelung des § 7a Abs. 1 ThürKAG verstößt nicht gegen höherrangiges Recht. Weder unter kompetenzrechtlichen Gesichtspunkten noch solchen der Abgabengerechtigkeit als spezifischer Ausprägung des Gleichbehandlungsgebots ergeben sich durchschlagende Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit der Neuregelung des § 7a Abs. 1 ThürKAG.*)

2. Bei dem neugestalteten wiederkehrenden Beitrag handelt es sich nicht um eine verkappte (Grund)steuer, für die der Bund zuständig wäre, sondern um einen kommunalen Beitrag mit Entgeltcharakter, der in die Gesetzgebungskompetenz des Landesgesetzgebers fällt. Die Abgabe stellt eine Gegenleistung für eine besondere Leistung dar. Daneben ist die Abgabe nach der Konzeption des § 7a Abs. 1 ThürKAG n.F. vorteilsbezogen ausgestaltet.*)

3. Die Neuregelung des § 7a Abs. 1 ThürKAG verstößt auch nicht gegen den allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) und das daraus folgende Gebot er Abgabengerechtigkeit, hier das Gebot der Vorteilsgerechtigkeit. Insbesondere ist die für die Beitragserhebung unerlässliche Verknüpfung zwischen Abgabenlast und Sondervorteil gewahrt.*)

4. Eine Verteilungsregelung in der Satzung, wonach sich die Zahl der beitragsrechtlichen Vollgeschosse bei bebauten Innenbereichsgrundstücken nach der Höchstzahl der tatsächlich vorhandenen Vollgeschosse und bei unbebauten Grundstücken im unbeplanten Innenbereich nach der Zahl der auf den Grundstücken der näheren Umgebung überwiegend vorhandenen Vollgeschosse bemisst, ist wirksam.*)

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IBRRS 2014, 1689
Mit Beitrag
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Sind Verkehrsprognosen als Grundlage für Verträglichkeitsprüfung geeignet?

BVerwG, Beschluss vom 28.11.2013 - 9 B 14.13

1. Verkehrsprognosen unterliegen keiner Richtigkeitsgewähr, sondern sind gerichtlich nur eingeschränkt daraufhin überprüfbar, ob sie methodisch einwandfrei erarbeitet worden sind, nicht auf unrealistischen Annahmen beruhen und ob das Prognoseergebnis einleuchtend begründet worden ist.

2. Für FFH-Verträglichkeitsprüfungen gilt ein strenger Prüfungsmaßstab. Ein Projekt ist nur dann zulässig, wenn nach Abschluss der Verträglichkeitsprüfung aus wissenschaftlicher Sicht kein vernünftiger Zweifel verbleibt, dass erhebliche Beeinträchtigungen vermieden werden.

3. Ob eine Verkehrsprognose für die sich im Rahmen der Verträglichkeitsprüfung konkret stellenden Fragen hinreichend belastbare Aussagen enthält, kann nicht abstrakt beantwortet werden und ist immer einzelfallbezogen zu prüfen.

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IBRRS 2014, 1734
Mit Beitrag
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Grundsteuererhöhung rechtswidrig, wenn andere Ertragsmöglichkeiten vorhanden

VG Gießen, Beschluss vom 16.06.2014 - 8 L 861/14

Die Erhöhung des Hebesatzes der Grundsteuer B von 340 % auf 560 % des Steuermessbetrags verstößt gegen das Willkürverbot, wenn die Gemeinde ihre Ertragsmöglichkeiten nicht ausschöpft (vorliegend: die Gemeinde unterlässt es, eine Straßenbeitragssatzung zu erlassen und zu vollziehen).*)

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IBRRS 2014, 1716
Mit Beitrag
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Mit Bauschutttransport beauftragt: Wird Unternehmer dadurch "Abfallbesitzer"?

OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 04.06.2014 - 11 N 3.11

1. Bei Betonbruch, Bauschutt, Bauabfall und "ähnlichem Material" handelt es sich um Abfall im Sinne des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG).

2. Zur Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen ein selbstständiger, mit dem Transport von Abfällen beauftragter Unternehmer nicht als Abfallbesitzer, sondern lediglich als bloßer "Besitzdiener" angesehen werden kann.

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IBRRS 2014, 1692
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Eintragung ins Melderegister ist kein Verwaltungsakt

OVG Niedersachsen, Beschluss vom 25.04.2014 - 11 ME 64/14

1. Die Eintragung der von dem Meldepflichtigen mitgeteilten Daten zur Haupt- und Nebenwohnung im Melderegister stellt keinen Verwaltungsakt dar.*)

2. Welche von mehreren Wohnungen vorwiegend benutzt wird und damit Hauptwohnung ist, bestimmt sich vorrangig anhand einer rein quantitativen Berechnung und eines Vergleichs der jeweiligen Aufenthaltszeiten.*)

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IBRRS 2014, 1648
Mit Beitrag
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Gemeinde kann Abfallgebühren auch vom Grundstückseigentümer verlangen!

VG Gießen, Urteil vom 16.04.2014 - 8 K 1505/12

Wird der Eigentümer des Grundstücks - und nicht der Nießbraucher - als Schuldner kommunaler Gebühren (hier: Gebühren für die Abfallentsorgung) in Anspruch genommen, ist dies rechtlich nicht zu beanstanden.*)

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IBRRS 2014, 1941
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Screen Scraping laut AGB verboten: Keine Behinderung sofern Daten frei zugänglich!

BGH, Urteil vom 30.04.2014 - I ZR 224/12

Der Betreiber eines Internetportals, auf dem Kunden im Wege der Vermittlung Flüge buchen können, verstößt auch dann nicht gegen das Verbot unlauterer Behinderung gemäß § 4 Nr. 10 UWG, wenn die der Vermittlung zugrundeliegenden, frei zugänglichen Flugverbindungsdaten im Wege einer automatisierten Abfrage von der Internetseite der Fluggesellschaft ermittelt werden (sog. "Screen Scraping"), und sich der Betreiber des Internetportals während des Buchungsvorgangs durch das Setzen eines Hakens mit den Nutzungsbedingungen der Fluggesellschaft einverstanden erklärt, die einen solchen automatisierten Abruf von Flugdaten untersagen.*)

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IBRRS 2014, 1645
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
TA-Lärm zur Feststellung von Bolzplatzlärm ungeeignet!

VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 23.05.2014 - 10 S 249/14

1. Auch bei von hoheitlich betriebenen Anlagen ausgehendem Lärm folgt aus einer etwaigen Verletzung des immissionsschutzrechtlichen Vermeidungsgebots gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BImSchG kein unmittelbarer Abwehranspruch im Nachbarschaftsverhältnis zwischen Störer und Gestörtem; als Anspruchsgrundlage für das Lärmminderungsbegehren von Nachbarn kommt allein der allgemeine öffentlich-rechtliche Abwehranspruch in Betracht.*)

2. Die Kinderlärm privilegierende und ein absolutes Toleranzgebot statuierende Vorschrift des § 22 Abs. 1a BImSchG ist nicht anwendbar, wenn der Benutzerkreis einer öffentlichen Einrichtung nicht auf Kinder (also auf Personen unter 14 Jahren) beschränkt ist oder es sich bei der Einrichtung ihrer Ausstattung nach um einen Bolzplatz und nicht um eine Ballspielfläche für Kinder handelt.*)

3. Die Zumutbarkeit des von einem Bolzplatz ausgehenden Lärms kann nicht abschließend anhand von technischen Regelwerken beurteilt werden, da sich weder die TA Lärm oder die 18. BImSchV (Sportanlagenlärmschutzverordnung) noch die Freizeitlärm-Richtlinie (LAI-Richtlinie) für derartige Anlagen Geltung beimessen. Die normkonkretisierende Funktion der Immissionsrichtwerte der Sportanlagenlärmschutzverordnung kann die individuelle Würdigung der von Spiel- und Freizeitanlagen ausgehenden Lärmimmissionen nicht ersetzen; die Verordnung kann jedoch einen Ausgangspunkt für die rechtliche Bewertung bieten (Anschluss an BVerwG, Beschluss vom 11.02.2003 - 7 B 88.02 - NVwZ 2003, 377).*)

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IBRRS 2014, 1626
ImmobilienImmobilien
Keine Hinweispflicht der Gemeinde auf Gefahr von Rückstauschäden

OLG Nürnberg, Beschluss vom 02.04.2014 - 4 U 42/14

Es besteht keine Verpflichtung der Gemeinde, einen Kanalanschlussinhaber auf die Gefahren von Rückstauschäden hinzuweisen, wenn die Belastung der Kanalisation durch den erkennbaren Anschluss weiterer Grundstücke und die Beseitigung eines offenen Grabens erhöht wird und die Abwassersatzung den Einbau einer Rückstausicherung vorschreibt.*)

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IBRRS 2014, 1818
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Kinder als Werbezielgruppe: Besonderer Schutz vor Beeinflussung!

BGH, Urteil vom 12.12.2013 - I ZR 192/12

a) Für die Anwendung von § 3 Abs. 2 Satz 3 UWG ist es erforderlich, aber auch ausreichend, dass die geschäftliche Handlung voraussichtlich und vorhersehbar allein das geschäftliche Verhalten einer Verbrauchergruppe wesentlich beeinflusst, die als besonders schutzbedürftig bezeichnet ist.*)

b) Die Anwendung von § 3 Abs. 2 Satz 2 Fall 2 UWG setzt voraus, dass eine Werbung gezielt eine bestimmte Gruppe von Verbrauchern anspricht.*)

c) Der Umstand, dass der Verkehr an eine nach früherer Rechtslage per se verbotene Geschäftspraxis möglicherweise noch nicht ebenso wie an andere Verkaufsförderungsmaßnahmen gewöhnt ist, rechtfertigt bei der Prüfung des § 4 Nr. 6 UWG keine strengere Bewertung.*)

d) Eine unmittelbare Aufforderung zum Kauf im Sinne von Nr. 28 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG setzt einen Kaufappell voraus, für den eine Ansprache im Imperativ typisch, jedoch nicht unerlässlich ist; nicht erforderlich ist, dass die Aufforderung im Wege eines Direktkontakts zum umworbenen Kind erfolgt.*)

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IBRRS 2014, 1518
Mit Beitrag
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Haus in Fußgängerzone: Kein Anspruch auf uneingeschränkte Anfahrmöglichkeit!

OVG Saarland, Beschluss vom 25.04.2014 - 1 A 401/13

Die uneingeschränkte Anfahrmöglichkeit zu einem Grundstück, in dem der Eigentümer auch wohnt, bis "unmittelbar vor die eigene Haustür" gehört im städtischen Ballungsgebiet einer Fußgängerzone nicht zu dem durch Art. 14 Abs. 1 GG geschützten Kernbereich des Anliegergebrauchs. Die Straßenverkehrsbehörde darf den Anliegerverkehr im Fußgängerbereich vielmehr aufgrund der Ermächtigung des § 45 StVO insoweit zulassen oder einschränken, als dies bei Berücksichtigung der straßenverkehrsrechtlichen Belange einerseits und der Interessen des Anliegers andererseits mit dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit vereinbar ist.*)

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IBRRS 2014, 1478
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Stundenlohnarbeiten nicht korrekt nachgewiesen: Zuwendung ist zurückzuzahlen!

VG Köln, Urteil vom 10.04.2014 - 16 K 3594/12

1. Ergibt sich die endgültige Höhe einer bewilligten Zuwendung erst aus dem Betrag der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, die durch den Zuwendungsgeber zunächst unter Prüfung des Verwendungsnachweises festgestellt werden müssen, genügt es für Inhalt und Umfang des Verwendungsnachweises nicht, dass der Zuwendungsempfänger irgendwelche Angaben macht oder Unterlagen vorlegt. Er hat den Verwendungsnachweis vielmehr in der Form zu erbringen, die ihm durch die Bestimmungen des Zuwendungsbescheides über die Führung des Verwendungsnachweises vorgegeben sind.

2. Der Nachweis von Stundenlohnarbeiten muss gemäß Nr. 3.1.1 ANBest-P den Anforderungen des § 15 VOB/B entsprechen. Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden, ist der Zuwendungsgeber berechtigt, bereits geleistete Zuwendungen zurückzufordern.

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IBRRS 2014, 1451
VerkehrssicherungspflichtVerkehrssicherungspflicht
Reinigungspflicht hoheitlich geregelt: Erfüllungsgehilfe haftungsrechtlich freigestellt!

KG, Urteil vom 13.02.2014 - 20 U 141/13

1. Die Straßenreinigung ist in Berlin hoheitlich geregelt.*)

2. Ist die Reinigungspflicht einer Behörde gesetzlich als hoheitliche Aufgabe festgelegt und wird die Reinigungspflicht aufgrund privatrechtlichen Vertrages einer Firma übertragen, handeln die Mitarbeiter dieser Firma "in Ausübung eines öffentlichen Amtes" i.S.v. Art. 34 GG und sind gegenüber Dritten haftungsrechtlich freigestellt.*)

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IBRRS 2014, 1440
ProzessualesProzessuales
"Vorab-Zustellung per Telefax": Maßgeblicher Zeitpunkt für Begründungsfrist?

OVG Sachsen, Beschluss vom 14.08.2013 - 1 B 365/13

Bei mehrfacher Zustellung einer Entscheidung an denselben Beteiligten ist für die Fristenberechung auf die erste wirksame Bekanntgabe abzustellen. Erfolgt die Übermittlung einer vollständigen Entscheidung "vorab per Telefax" und ist dem Beschluss ein entsprechendes Empfangsbekenntnis beigefügt, so beginnt die Begründungsfrist mit diesem Ereignis, ungeachtet einer zwei Tage später übersendeten Beschlussausfertigung, der ein weiteres Empfangsbekenntnis beigefügt ist.

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IBRRS 2014, 1309
Umwelt und NaturschutzUmwelt und Naturschutz
Baumfällung in der Vegetationsperiode nur ausnahmsweise zulässig!

OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 19.07.2013 - 11 S 26.13

1. Baumfällung während der Vegetationsperiode in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September ist nicht zulässig, wenn es sich nicht um eine behördlich angeordnete Maßnahme z.B. zur Gefahrenabwehr handelt oder es eine Maßnahme darstellt, die im öffentlichen Interesse nicht auf andere Weise oder zu anderer Zeit durchgeführt werden kann.

2. Allein der Umstand, dass ein Bauvorhaben bauplanungsrechtlich genehmigt ist, besagt noch nichts über die Dringlichkeit seiner Realisierung und kann nicht als Grund für Baumfällung in der Vegetationsperiode herangezogen werden.

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IBRRS 2014, 1294
ImmobilienImmobilien
Grundstück lediglich mit Garage bebaubar: Kein Vorteil durch Wasseranschluss!

OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 13.03.2013 - 6 A 10034/13

Die Möglichkeit des Anschlusses eines Grundstücks an eine Wasserversorgungseinrichtung begründet nur dann einen Vorteil, der eine Beitragspflicht entstehen lässt, wenn das Grundstück baulich oder in damit vergleichbarer Weise genutzt werden kann, d.h. es sich um ein Grundstück handelt, dem Baulandqualität zukommt. Das ist nicht der Fall, wenn es sich um ein lediglich mit einer Garage bebaubares Grundstück handelt.

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IBRRS 2014, 1420
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Unlauterer Wettbewerb: Kläger muss behauptete Irreführung beweisen!

BGH, Urteil vom 19.02.2014 - I ZR 230/12

a) Der primär darlegungsbelastete Kläger muss greifbare Anhaltspunkte für eine behauptete Irreführung nicht nur behaupten, sondern gegebenenfalls sowohl die Tatsachen, denen Indizwirkung zukommen soll, als auch die Indizwirkung selbst beweisen.*)

b) Ist im Rahmen der Beweisaufnahme ein Betriebsversuch beim Beklagten erforderlich und widerspricht der Beklagte zum Schutz von Betriebsgeheimnissen der Anwesenheit des Klägers, so kann sich dieser beim Betriebsversuch durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen vertreten lassen, der vom Gericht ausdrücklich zur Verschwiegenheit auch gegenüber der eigenen Partei verpflichtet worden ist.*)

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IBRRS 2014, 1217
Mit Beitrag
ImmobilienImmobilien
Gebührenforderungen hinsichtlich mehrerer Grundstücke

VG Gießen, Urteil vom 06.03.2014 - 8 K 2465/12

Werden Zahlungen durch den Gebührenschuldner ohne Angabe eines Verwendungszwecks erbracht, ist der Gläubiger nicht verpflichtet, diese Leistungen gleichmäßig auf die Gebührenforderungen (hier: Abfallgebühren) hinsichtlich aller betroffenen Grundstücke aufzuteilen.*)

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IBRRS 2014, 1165
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Flughafen BBI muss über Umstände der Bauverzögerungen informieren

OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 07.03.2014 - 6 S 48.13

1. Presserechtliche Auskunftsansprüche beziehen sich grundsätzlich nur auf die Beantwortung konkreter Fragen, nicht aber auf Aktennutzung durch Einsichtnahme in oder Kopie von Behördenakten.*)

2. Öffentliche Unternehmen können sich nicht auf den Auskunftsverweigerungsanspruch wegen entgegenstehender Vorschriften über die Geheimhaltung nach § 5 Abs. 2 Nr. 2 BbgPG berufen. Ihren Interessen auf Wahrung ihrer Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse wird durch die Regelung in § 5 Abs. 2 Nr. 3 BbgPG Rechnung getragen, die dem Schutz überwiegender öffentlicher und privater Interessen dient.*)

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IBRRS 2014, 1152
Mit Beitrag
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Potentiell Sanierungsverantwortlicher muss persönliche Verhältnisse offen legen!

VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 13.03.2014 - 10 S 2210/12

1. Zwar stellen unselbständige Verfahrenshandlungen wie die behördliche Aufforderung zur Mitwirkung mangels Regelungswirkung grundsätzlich keinen Verwaltungsakt dar; anderes kann namentlich im Fall behördlicher Datenerhebungen gelten, wenn eine verbindliche Entscheidung über deren Umfang getroffen wird und sie unmittelbar den Rechtskreis des Bürgers berühren.*)

2. Bei der bodenschutzrechtlichen Störerauswahl auf der Primärebene hat sich die Behörde in erster Linie von dem Gesichtspunkt der effektiven Gefahrenabwehr unter Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes leiten zu lassen (Anschluss an Senatsurteil vom 18.12.2012 - 10 S 744/12 - VBlBW 2013, 189). Dies schließt es jedoch nicht aus, daneben auch andere Gesichtspunkte wie etwa die gerechte Lastenverteilung unter den einzelnen Sanierungspflichtigen und in diesem Rahmen die fehlende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Störers in die Ermessenserwägungen einzustellen. Die Behörde hat auch in diesem Fall ihre Ermessensentscheidung auf einer ausreichenden Tatsachengrundlage zu treffen und darf von der Leistungsunfähigkeit eines Betroffenen nicht ohne nähere Überprüfung ausgehen.*)

3. Die Bodenschutzbehörde ist auf der Grundlage des § 3 Abs. 2 Satz 1 LBodSchAG nicht nur zur Erhebung grundstücksbezogener Daten berechtigt, sondern kann auch Informationen und Unterlagen zu den wirtschaftlichen Verhältnissen eines potentiell Sanierungspflichtigen erheben, sofern dies im Einzelfall zu einer ordnungsgemäßen Ermessensausübung erforderlich ist. Der darin liegende Eingriff in das grundrechtlich garantierte Recht auf informationelle Selbstbestimmung erfolgt auf einer hinreichend bestimmten Ermächtigungsgrundlage und ist materiell gerechtfertigt, insbesondere verhältnismäßig.*)

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IBRRS 2014, 0985
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Schornsteinfeger kann Ausführungszeiträume festlegen!

OVG Saarland, Urteil vom 12.02.2014 - 1 A 321/13

1. Die die Duldungspflichten der Eigentümer und den Feuerstättenbescheid regelnden Vorschriften der §§ 1, 17 Abs. 2 und 14 Abs. 2 SchfHwG sind formell und materiell verfassungsmäßig.*)

2. Der Bezirksschornsteinfegermeister ist befugt, in dem Feuerstättenbescheid Ausführungszeiträume innerhalb des Kalenderjahres festzulegen, binnen derer die vorzunehmenden Reinigungs-, Kontroll- und Messarbeiten durchzuführen sind.*)

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IBRRS 2014, 0798
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
6-geschossiges Denkmal: Aufzug nicht erforderlich!

VGH Bayern, Urteil vom 17.10.2013 - 2 B 13.1521

Zur sinnvollen Nutzung aus denkmalpflegerischer Sicht ist in der Landeshauptstadt auch bei einem sechsgeschossigen Wohngebäude der Einbau oder Anbau einer Aufzugsanlage nicht erforderlich.*)

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IBRRS 2014, 0795
Öffentliches BaurechtÖffentliches Baurecht
Abstandsflächen: Zustimmung des Voreigentümers bindend!

OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 20.11.2013 - 7 A 2341/11

1. Ein Sondereigentümer ist berechtigt, mittels einer öffentlich-rechtlichen Nachbarklage solche Beeinträchtigungen abzuwehren, die ihre rechtliche Grundlage in der einem außerhalb der Eigentümergemeinschaft stehenden Dritten erteilten Genehmigung haben, sofern der Behörde bei ihrer Entscheidung auch der Schutz der nachbarlichen Interessen des Sondereigentums aufgetragen ist.

2. Der Eigentümer kann sich nicht auch auf eine Verletzung des Gemeinschaftseigentums der Wohnungseigentümer berufen, da er diesbezüglich nicht klagebefugt ist.

3. Die Zustimmung zu einem Bauvorhaben bewirkt einen Verzicht auf die Geltendmachung etwaiger Nachbarrechte, wenn sie sich eindeutig auf ein konkretes Bauvorhaben bezieht. Diese Zustimmung ist auch für den neuen Eigentümer verbindlich.

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IBRRS 2014, 0831
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Datenschutzrecht - Bonitätsauskunft: Scoreformel bleibt Geschäftsgeheimnis!

BGH, Urteil vom 28.01.2014 - VI ZR 156/13

1. Ein durch eine Bonitätsauskunft der SCHUFA Betroffener hat gemäß § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 4 BDSG einen Anspruch auf Auskunft darüber, welche personenbezogenen, insbesondere kreditrelevanten Daten dort gespeichert sind und in die den Kunden der Beklagten mitgeteilten Wahrscheinlichkeitswerte (Scorewerte) einfließen.*)

2. Die sogenannte Scoreformel, also die abstrakte Methode der Scorewertberechnung, ist hingegen nicht mitzuteilen.*)

3. Zu den als Geschäftsgeheimnis geschützten Inhalten der Scoreformel zählen die im ersten Schritt in die Scoreformel eingeflossenen allgemeinen Rechengrößen, wie etwa die herangezogenen statistischen Werte, die Gewichtung einzelner Berechnungselemente bei der Ermittlung des Wahrscheinlichkeitswerts und die Bildung etwaiger Vergleichsgruppen als Grundlage der Scorekarten.*)

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IBRRS 2014, 0770
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Frischwasserverbrauch: Maßstab für Regenwasserentsorgung?

VG Gießen, Beschluss vom 08.01.2014 - 8 L 2977/13.GI

1. Der Frischwasserverbrauch ist keine geeignete Größe zur Bemessung der Gebühren für die Niederschlagswasserentsorgung (Fortsetzung der Rechtsprechung der Kammer; s. bereits B. v. 11.03.2010 - 8 L 281/10.GI).*)

2. Die Ermittlung der verbrauchten Wassermenge mittels eines Wasserzählers als Messeinrichtung ist rechtlich nicht zu beanstanden.*)

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IBRRS 2014, 0567
Mit Beitrag
Öffentliches BaurechtÖffentliches Baurecht
Nachbar muss Seilbahn auf Kinderspielplatz dulden!

BVerwG, Beschluss vom 05.06.2013 - 7 B 1.13

1. Schon durch das Abstellen auf die (bloße) Ursächlichkeit des Verhaltens von Kindern in § 22 Abs. 1a BImSchG ergibt sich, dass hiervon nicht nur der unmittelbar von Kindern bei Nutzung der Einrichtung erzeugte Lärm erfasst wird, sondern auch die zusätzlichen Lärmemissionen, die sich mit der bestimmungsgemäßen Nutzung eines Kinderspielplatzes verbinden.

2. Zu den von Anliegern im Regelfall zu duldenden Geräuscheinwirkungen zählen somit nicht allein solche, die durch kindliche Laute wie Schreien oder Singen sowie durch körperliche Aktivitäten der Kinder wie Spielen, Laufen, Springen und Tanzen hervorgerufen werden; ebenso gehören hierzu das Sprechen und Rufen von Betreuerinnen und Betreuern sowie das Nutzen kindgerechter Spielzeuge und Spielgeräte.

3. Die Frage, ob vom Betrieb eines Kinderspielplatzes herrührende Geräuscheinwirkungen über den Rahmen des Üblichen hinausgehen und damit nicht als Regelfall der Nutzung im Sinne von § 22 Abs. 1a BImSchG zu verstehen sind, kann nur auf der Grundlage einer abwägenden, die Umstände des konkreten Falles berücksichtigenden Beurteilung beantwortet werden.

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IBRRS 2014, 0364
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Kein Erschließungsbeitrag für selbständige Stichstrassen!

VG Aachen, Urteil vom 23.09.2013 - 4 K 2327/11

Selbständige Stichstraße trotz einer Länge unter 100 m wegen Bebauungsmassierung.*)

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IBRRS 2014, 0269
ImmobilienImmobilien
Voraussetzungen eines selbstständigen Fischereirechts?

BGH, Urteil vom 18.12.2013 - III ZR 219/13

Zum selbstständigen Fischereirecht in den Abzweigungen fließender Gewässer und im Bereich dauerhaft überfluteter Ufergrundstücke.*)

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IBRRS 2014, 0249
ProzessualesProzessuales

BGH, Beschluss vom 03.12.2013 - RiZ(B) 7/13

(Ohne amtlichen Leitsatz)

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IBRRS 2014, 0156
ProzessualesProzessuales

BGH, Beschluss vom 21.11.2013 - V ZB 79/13

(Ohne amtlichen Leitsatz)

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IBRRS 2014, 0133
Mit Beitrag
Öffentliches BaurechtÖffentliches Baurecht
Kein Anspruch auf Einschreiten gegen Baulärm!

VGH Hessen, Beschluss vom 11.10.2013 - 9 B 1989/13

Immissionsschutzrechtlichen Auflagen einer Baugenehmigung, die von der Baurechtsbehörde so konkretisiert und verschärft sind, dass sie als genaue Handlungsanweisung und Grundlage einer etwa notwendig werdenden Vollstreckung gegen den Bauherrn fungieren können, sind als hinreichend bestimmt anzusehen. Nachbarn der Baustelle haben somit keinen weiteren Anspruch gegenüber der Behörde auf Einschreiten gegen den durch die Baustelle hervorgerufenen Baulärm.

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IBRRS 2014, 0124
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Verbandshaftung wegen Verletzung von Unterhaltungspflichten

BGH, Urteil vom 10.10.2013 - III ZR 23/12

Zur Haftung eines Verbands von Teilnehmergemeinschaften gegenüber einem am Flurbereinigungsverfahren Beteiligten wegen Verletzung der Unterhaltungspflicht für gemeinschaftliche Anlagen.*)

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IBRRS 2014, 0111
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Hausverbot für eine öffentliche Einrichtung

VG Saarlouis, Beschluss vom 25.11.2013 - 3 L 1909/13

Zu den Voraussetzungen, unter denen ein Hausverbot für eine öffentliche Einrichtung (hier: Kita) ausgesprochen werden kann (im Einzelfall: rechtmäßiger Erlass eines Hausverbotes).*)

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IBRRS 2014, 0037
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Zeitlich unbegrenzte Festsetzung von Beiträgen zulässig?

BVerfG, Beschluss vom 03.09.2013 - 1 BvR 1282/13

Eine Sonderregelung des Beginns der Festsetzungsverjährung, die eine zeitlich unbegrenzte Inanspruchnahme der Beitragsschuldner nach Erlangung des Vorteils ermöglicht, ist verfassungswidrig.

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IBRRS 2014, 0022
VergabeVergabe
Beurteilung von Bewerbungen um Standplätze

VGH Bayern, Urteil vom 11.11.2013 - 4 B 13.1135

Die Beurteilung von Bewerbungen um Standplätze auf einem Weihnachtsmarkt beruht nicht mehr auf einer hinreichenden objektiven Tatsachenbasis, wenn bei der Bewerberauswahl nicht nur auf Angaben in den Bewerbungen, sondern in erheblichem Umfang auch auf Verwaltungswissen eines Behördenmitarbeiters zurückgegriffen wird, das in Bezug auf den künftigen Weihnachtsmarkt weder verifiziert noch in den Akten dokumentiert ist.*)

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Online seit 2013

IBRRS 2013, 5300
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Wann ist Duldungsverfügung zum Abwasserdurchleiten erforderlich?

VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 19.11.2013 - 3 S 1525/13

1. Die Verpflichtung eines Eigentümers gemäß § 93 WHG, das Durchleiten von Abwasser durch sein Grundstück zu Gunsten eines anderen Grundstückseigentümers zur Abwasserbeseitigung zu dulden, ist nur dann erforderlich, wenn es dem Begünstigten trotz ernsthafter Bemühungen nicht gelungen ist, sich mit dem Eigentümer zu angemessenen Bedingungen über das Durchleitungsrecht vertraglich zu einigen (im Anschluss an die st. Rspr. des VGH Bad.-Württ. zu § 88 Abs. 2 WG).*)

2. Ob vor Erlass einer Duldungsverfügung nicht nur der Versuch einer gütlichen Einigung zu verlangen ist, sondern auch der Versuch, ein Leitungsrecht aus § 7e NRG im Zivilrechtsweg durchzusetzen, ist nach den konkreten Umständen des Einzelfalls unter Verhältnismäßigkeitsgesichtspunkten zu beurteilen.*)

3. Die Durchleitung kann nicht deshalb im Sinne von § 93 Satz 2 i.V.m. § 92 Satz 2 WHG ebenso zweckmäßig durchgeführt werden, weil der Eingriff auf einem anderen privaten Grundstück erfolgen könnte, das in gleicher Weise durch die Durchleitung betroffen wäre.*)

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IBRRS 2013, 5246
ImmobilienImmobilien
Was ist eine "Zivil- und Handelssache" gem. VO (EG) Nr. 44/2001?

BGH, Urteil vom 27.09.2013 - V ZR 232/10

Der Begriff "Zivil- und Handelssache" umfasst eine Klage auf Erstattung einer ohne Rechtsgrund geleisteten Zahlung, wenn eine öffentliche Stelle durch eine Behörde, die durch ein Gesetz zur Wiedergutmachung von Verfolgungen seitens eines totalitären Regimes geschaffen wurde, angewiesen worden ist, einem Geschädigten zur Wiedergutmachung einen Teil des Erlöses aus einem Grundstückskaufvertrag auszuzahlen, stattdessen aber versehentlich den gesamten Kaufpreis an diese Person überwiesen hat und anschließend die ohne Rechtsgrund geleistete Zahlung gerichtlich zurückfordert.

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IBRRS 2013, 5244
ImmobilienImmobilien
Sonstiges Zivilrecht - Beseitigung von Beeinträchtigungen der Wassernutzung

BGH, Beschluss vom 10.10.2013 - V ZR 91/13

Der Betrieb einer Turbine über eine eigens dafür angelegte Druckleitung (statt eines Wasserrades an einem Mühlgraben) führt bei kleineren Gewässern (Sammelteich) in der Regel zu einer Veränderung des Wasserablaufverhaltens, welche die Rechte der anderen Nutzungsberechtigten an dem Gewässer beeinträchtigt.

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IBRRS 2013, 5239
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Beitragszahlung "unter Vorbehalt": Heranziehung wirksam!

OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 30.04.2013 - 15 A 621/13

Zahlt der Abgabepflichtige den festgesetzten Beitrag "unter Vorbehalt", ist eine solche Vorbehaltserklärung für die Heranziehung ohne jede Wirkung; sie berührt insbesondere nicht den Lauf der Klagefrist und den Eintritt der Bestandskraft des Beitragsbescheides.*)

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IBRRS 2013, 5217
ProzessualesProzessuales

BGH, Beschluss vom 30.10.2013 - V ZB 186/12

(Ohne amtlichen Leitsatz)

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IBRRS 2013, 5216
VersicherungenVersicherungen
Versicherungsrecht -

BGH, Beschluss vom 16.10.2013 - IV ZR 6/13

(Ohne amtlichen Leitsatz)

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IBRRS 2013, 5203
Öffentliches RechtÖffentliches Recht

BGH, Beschluss vom 30.10.2013 - V ZB 216/12

(Ohne amtlichen Leitsatz)

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IBRRS 2013, 5194
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Zuständige Behörde für Widerspruch gegen Wasserbeitrag?

VG Gießen, Urteil vom 17.10.2013 - 8 K 2080/12

Zuständige Behörde für den Erlass des Widerspruchsbescheides betreffend die Festsetzung von Wasserbeiträgen ist die Betriebsleitung des Eigenbetriebs, wenn die Gemeinde die Aufgabe der Wasserversorgung auf den Eigenbetrieb übertragen hat.*)

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IBRRS 2013, 5179
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Widerspruch gegen Wasserbeitrag: Zuständige Behörde?

VG Gießen, Urteil vom 17.10.2013 - 8 K 2081/12

Zuständige Behörde für den Erlass des Widerspruchsbescheides betreffend die Festsetzung von Wasserbeiträgen ist die Betriebsleitung des Eigenbetriebs, wenn die Gemeinde die Aufgabe der Wasserversorgung auf den Eigenbetrieb übertragen hat.*)

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IBRRS 2013, 5161
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Starkregen auf BAB: Haftet Land für Überschwemmungsschäden?

BGH, Urteil vom 21.11.2013 - III ZR 113/13

Zur Haftung des für eine Bundesautobahn verkehrssicherungspflichtigen Landes für Überschwemmungsschäden, die Grundstücksanliegern dadurch entstehen, dass anfallendes Oberflächenwasser in einen nicht ausreichend dimensionierten Graben abgeleitet wird.*)

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IBRRS 2013, 5149
Öffentliches BaurechtÖffentliches Baurecht
Festsetzungen für Wochenendhausgebiet: Wann zulässig?

BVerwG, Urteil vom 11.07.2013 - 4 CN 7.12

1. § 10 Abs. 2 Satz 1 BauNVO ermöglicht es, in einem Sondergebiet, das der Erholung dient, vorhandene gebietsfremde Bauvorhaben (hier: Wohngebäude) durch Festsetzungen zu sichern. Voraussetzung dafür ist, dass das gesamte Plangebiet trotz der bestandssichernden Festsetzungen sein Gepräge als Gebiet zu Erholungszwecken wahrt.*)

2. Die Festsetzung eines Sondergebiets, in dem neben der Bebauung zu Erholungszwecken Wohnnutzung über einen vorhandenen Bestand hinaus (ausnahmsweise) zulässig ist, ist unwirksam.*)

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IBRRS 2013, 5138
Öffentliches RechtÖffentliches Recht
Öffentliches Recht

BGH, Beschluss vom 30.10.2013 - V ZB 89/13

(Ohne amtlichen Leitsatz)

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IBRRS 2013, 5129
Öffentliches RechtÖffentliches Recht

BGH, Urteil vom 07.11.2013 - III ZR 263/12

Schädigt ein Landesbediensteter in Ausführung der Bundesauftragsverwaltung den Bund, schließt Art. 104a Abs. 2 und Abs. 5 Satz 1, Halbsatz 2 GG die Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs gegen das Land gemäß § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB i.V.m. Art. 34 Satz 1 GG nicht aus, wenn der Bund geschützter Dritter der verletzten Amtspflicht ist.*)

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IBRRS 2013, 4872
VergabeVergabe
Zuwendungsbescheid: Verweis auf VOB ist ausreichend!

OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 22.06.2006 - 4 A 2134/05

Enthält ein Bewilligungsbescheid die Auflage, dass der Zuwendungsempfänger die Vorschriften der VOB zu beachten hat, ist für die Wirksamkeit des Bescheides unschädlich, wenn die VOB selbst nicht beigefügt ist. Jedermann kann sich ohne weiteres Kenntnis vom Inhalt der VOB verschaffen, da die ohne großen Kostenaufwand im Buchhandel als Textausgabe erworben werden kann und deshalb allgemein zugänglich ist.

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