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IBRRS 2010, 3699
Öffentliches BaurechtÖffentliches Baurecht
Normenkontrollklage oder Untersagungsverfügung?

OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 29.03.2010 - 3 K 27/07

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2 Volltexturteile gefunden
IBRRS 2011, 3319
Mit Beitrag
Öffentliches BaurechtÖffentliches Baurecht
Zielqualität von Planaussage mit Regel-Ausnahme-Struktur

BVerwG, Urteil vom 22.06.2011 - 4 CN 4.10

Die Zielqualität einer Planaussage mit Regel-Ausnahme-Struktur setzt nicht voraus, dass der Plangeber die Entscheidung, unter welchen Voraussetzungen eine Ausnahme greift, ausschließlich durch Vorgabe materiell-rechtlicher Kriterien regelt. Ausnahmen von einer raumordnerischen Zielfestlegung dürfen zusätzlich von der Durchführung eines Verfahrens abhängig gemacht werden, wenn die Voraussetzungen und Bindungen eines solchen Verfahrens hinreichend bestimmt oder wenigstens bestimmbar sind.*)

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IBRRS 2010, 3699
Öffentliches BaurechtÖffentliches Baurecht
Normenkontrollklage oder Untersagungsverfügung?

OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 29.03.2010 - 3 K 27/07

1. Das Rechtsschutzbedürfnis für die Normenkontrollklage einer Behörde gegen einen Bebauungsplan fehlt nicht, wenn sie die Rechtsmacht hätte, durch eine landesplanerische Untersagungsverfügung im Normaufstellungsverfahren den Erlass des Bebauungsplans zu verhindern.*)

2. Die Festlegung des Landesentwicklungsprogramms, wonach Einzelhandelsgroßprojekte nur in zentralen Orten, bei einer Geschossfläche von mehr als 5.000 m² nur in Ober- und Mittelzentren zulässig sind, im Einzelfall aber unter bestimmten weiteren Voraussetzungen eine Ausnahme zugelassen werden kann, wenn eine interkommunale Abstimmung (i. d. R. ein regionales Einzelhandelsentwicklungskonzept) vorliegt, enthält ein Ziel der Raumordnung.*)

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