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Seminardetails

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2-Tages-Seminar: Crashkurs Vergaberecht - Von der Beschaffungsentscheidung über die Dokumentation bis zur Zuschlagserteilung im Liefer-, Dienstleistungs- und Baubereich

Der sichere Weg zum richtigen Vertragspartner



Termin und Ort

Donnerstag, 28.06.2018 - Freitag, 29.06.2018, Mannheim

Referenten

Ltd. RD Dr. Henning Bode
ist Justitiar und stellvertretender Leiter des Amts für Bundesbau und dort seit 2002 u. a. mit allen Fragen des Vergaberechts befasst. Von April 2009 bis April 2014 war er zudem hauptamtlicher Beisitzer der Vergabekammer des Landes Rheinland-Pfalz. Herr Dr. Bode ist Autor verschiedener Aufsätze und Beiträge zum Vergaberecht und gibt seit 2007 Seminare in diesem Rechtsgebiet. Er ist ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften "IBR Immobilien- & Baurecht" und "VPR Vergabepraxis & -recht".
 
RA Gerald Webeler
ist Inhaber der Kanzlei Webeler Rechtsanwälte, die auf das Vergabe-, Bau- und Architektenrecht spezialisiert ist. Er war zunächst Syndikusanwalt der Hochtief AG. In seiner mehr als zehnjährigen Tätigkeit als Rechtsanwalt begleitet und gestaltet Herr Webeler Vergabeverfahren von Bau-, Liefer- und Dienstleistungen. Er vertritt seine Mandanten regelmäßig in Nachprüfungsverfahren. Herr Webeler ist Mitautor des juris-Praxiskommentars Vergaberecht und Mitherausgeber des Praxishandbuchs "Vergabe von Planungsleistungen".
 

Teilnehmerkreis

Der Lehrgang wendet sich an Leiter, leitende Mitarbeiter und Sachbearbeiter, die mit der Vergabe öffentlicher Aufträge befasst sind, und zwar bei "klassischen" öffentlichen Auftraggebern wie Bund, Ländern, Kreisen und Gemeinden. Er wendet sich insbesondere auch an diejenigen öffentlichen Auftraggeber, die im Rahmen von subventionierten Vorhaben verpflichtet sind, das Vergaberecht anzuwenden, wie Krankenhausgesellschaften oder gemischt wirtschaftliche Gesellschaften.

Ziel des Seminars

Kaum ein Rechtsgebiet befindet sich so im Wandel wie das Vergaberecht und hat so viele Fallstricke. Dies gilt erst recht seit dem Inkrafttreten der Vergaberechtsreform zum 18.04.2016, in deren Zuge nicht nur die Struktur des Vergaberechts grundlegend verändert wurde (Stichwort: Entfall der VOF und VOL/A EG, Erweiterterung von GWB und VgV), sondern auch zahlreiche Neuerungen zu verzeichnen sind. Gleichzeitig bestehen im formalen Korsett des Vergaberechts für die Vergabestellen nicht unerhebliche Gestaltungsspielräume. So regelt das Vergaberecht beispielsweise nicht, was der Auftraggeber zu beschaffen hat, wann Bieter als geeignet anzusehen sind und anhand welcher Kriterien mit welchem Gewicht das zu beauftragende Angebot auszuwählen ist.

Das Seminar gibt einen umfassenden Überblick über die rechts­sichere Durchführung von Vergabeverfahren im Liefer-, Dienst­leistungs- und Baubereich. Es verschafft dem Einsteiger in das Vergabe­recht einen profunden Überblick über die Rechtsmaterie. Zugleich dient es dem Beschaffungsprofi, der bereits in den verschiedenen Vergabeordnungen "zu Hause" ist, als strukturiertes ­Update. Nur wer den aktuellen formalen Rahmen, aber auch die bestehenden Gestaltungsspielräume, typische Fehlerquellen und die Möglichkeiten zur Fehlerheilung im laufenden Verfahren kennt, kann Beschaffungsverfahren zielgerichtet und zeitnah zum Abschluss bringen. Das Seminar vermittelt das nötige Rüstzeug und zeigt die bestehenden Möglichkeiten und Grenzen praxis­gerecht auf.

Themen

1. EU-Vergaberecht und nationales Haushaltsrecht: Vergabegrundsätze; EU-Vergaberichtlinien, nationales Kartellvergaberecht, nationales Haushaltsrecht; Ausschreibungspflichten im Unter- und Oberschwellenbereich, insbesondere Ausschreibungspflichten für Subventionsempfänger; anzuwendende Vergabeordnungen für Liefer-, Dienst- (insbesondere Planungs-) und Bauleistungen; Ausschreibungspflicht von Vertragsänderungen und Vertragsverlängerungen, Optionsrechte

2. Vergabevorbereitung: Beschaffungsstrukturierung; Vorbereitung des Vergabeverfahrens; Festlegung sinnvoller Eignungsanforderungen; Machbarkeitsstudien, Marktübersicht, Kostenschätzung; Schwellenwertberechnung; Leistungsbeschreibung und Vertragsgestaltung; Leistungsbestimmungsrecht/produktneutrale Ausschreibung; Ausschreibungsvarianten und Nebenangebote

3. Durchführung des Vergabeverfahren im offenen und nicht offenen Verfahren: Vergabebekanntmachung; Bekanntmachungsmedien, elektronische Vergabe; Anforderungen an Bietergemeinschaften; Umgang mit vorgefassten Bietern; Wertung, Zuschlagserteilung und Dokumentation

4. Prüfung und Wertung der Angebote: Nachforderung von fehlenden Unterlagen; zulässige Aufklärung, Bietergespräche und Nachverhandlungen; Spekulationsangebote; Dokumentationspflichten des Auftraggebers

5. Zuschlagsentscheidung, Aufhebung oder Rückversetzung des Verfahrens: Voraussetzungen einer sanktionslosen Aufhebung; Voraussetzungen und Grenzen einer Fehlerheilung durch Rückversetzung

6. Durchführung des Vergabeverfahrens im Verhandlungsverfahren, insbesondere nach der VOF: Durchführung des Teilnehmerwettbewerbs; Durchführung der Wertung

7. Bieterrechte im Vergabeverfahren: Primärrechtsschutz unter- und oberhalb der Schwellenwerte; Schadensersatzansprüche übergangener Bieter



Nachweise/Zertifikate

Für Ihren Fortbildungsnachweis: Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung über 11 Zeitstunden (12 Weiterbildungspunkte der verschiedenen Architekten- und Ingenieurkammern: Bitte bei Anmeldung die für Sie zuständige Kammer angeben).



Unser Tagungsservice für Sie

  • Ausführliche Seminarunterlagen
  • Seminargebühr inkl. Mittagessen + 1 Softgetränk, Snacks, Tagungs- und Pausengetränke


Tagungsmodalitäten

  Seminardetails als PDF
Termin: Donnerstag, 28.06.2018, 09:30 Uhr - Freitag, 29.06.2018, 15:15 Uhr
Ort: IBR-Seminarzentrum
Heinrich-von-Stephan-Straße 3
68161 Mannheim
Telefon: 0621/120 32-18
Fax: 0621/2 83 83
Preis (zzgl. MwSt.): 649,00 €

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Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Sandra Koden gerne unter Telefon 0621/12032-18 oder Fax 0621/28383.