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Seminardetails

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Brennpunkte des Vergaberechts

Aktuelle Probleme aus Auftraggeber- und Bietersicht



Termin und Ort

Dienstag, 24.04.2018, 09:30 - 17:00 Uhr, Mannheim

Referent

RA Dr. Oliver Homann
ist als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Vergaberecht im Kölner Büro der Sozietät Leinemann Partner Rechtsanwälte mbB tätig. Seit über 20 Jahren berät er Mandanten schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Vergaberechts und verfügt über besondere Erfahrung bei der Betreuung von Vergabenachprüfungsverfahren. Seit Einführung des vergaberechtlichen Rechtsschutzes im Jahre 1999 hat Herr Dr. Homann in einer Vielzahl von Verfahren vor Vergabekammern und Vergabesenaten sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer erfolgreich vertreten. Herr Dr. Homann wirkt bei verschiedenen vergaberechtlichen Standardwerken als Autor mit. Er veröffentlicht regelmäßig in den Zeitschriften "IBR Immobilien- & Baurecht" und "VPR Vergabepraxis & -recht" sowie in anderen vergaberechtlichen Fachzeitschriften. Dr. Homann ist zudem Mitglied des Prüfungsausschusses für neue Fachanwälte im Vergaberecht bei der Rechtsanwaltskammer Köln sowie Lehrbeauftragter für Vergaberecht an der Fachhochschule Münster.
 

Teilnehmerkreis

Alle Personen, die mit der Vergabe öffentlicher Aufträge befasst sind, z. B. Behörden/Vergabestellen, Bauunternehmen, Architekten und Ingenieure, Dienstleistungsunternehmen, Juristen.

Ziel des Seminars

Das Vergaberecht ist in den letzten Jahren immer umfangreicher und komplizierter geworden und hat durch seine umfassende Reform im Oberschwellenbereich im letzten Jahr sowie die Einführung der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) für den Unterschwellenbereich ein neues Gesicht bekommen. Dabei zeigt sich jedoch, dass es nach wie vor dieselben kritischen Punkte sind, die eine reibungslose Vergabe bzw. eine erfolgreiche Bewerbung gefährden. Ziel des Seminars ist es, diese "Dauerbrenner" aus vergaberechtlicher Sicht unter Berücksichtigung der neuesten Rechtsprechung zu beleuchten, um das Bewusstsein für Fallstricke zu schärfen und die gebotenen rechtssicheren Vorgehensweisen aufzuzeigen. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, die Problemstellungen mit aktuellen Beispielen aus der Rechtsprechung darzustellen. Dem Referenten ist hierbei ein Dialog mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wichtig.

Themen

1. Überblick über die aktuellen Grundlagen des Vergaberechts

Die neue Struktur des Vergaberechts, GWB, VgV, UVgO und VOB/A 

2. Die Vergabebekanntmachung

Wer muss wann bekannt machen? Welche Informationen müssen (dürfen) bekannt gemacht werden? Wo wird bekannt gemacht? 

3. Die eindeutige und erschöpfende Leistungsbeschreibung

Richtiger Umgang mit Unklarheiten und Lücken, Benennung von Leitfabrikaten und "vergleichbaren" Produkten, Berücksichtigung von Gütesigeln und Zertifikaten 

4. Eignungs- und Zuschlagskriterien

Welche Kriterien sind angemessen? Neue Freiheiten und Anforderungen an die Kriterien. Die einheitliche europäische Eigenerklärung: Fluch oder Segen? 

5. Wertung der Angebote

Erhöhte Anforderungen an Bagatellvergaben durch die UVgO, Transparenz von Beginn an, Erstellung und Umgang mit der Wertungsmatrix, Berücksichtigung von Unterkriterien 

6. Rahmenvereinbarungen

Ökonomische Vergabeverfahren oberhalb und unterhalb der Schwellenwerte durch Rahmenvereinbarungen. Bei welchen Vergaben sind Rahmenvereinbarungen sinnvoll? Wie läuft der Beschaffungsvorgang aus einer Rahmenvereinbarung am einfachsten? 

7. Elektronische Vergabe

Reduzierte Anforderungen an die E-Vergabe. Wann muss man/darf man Papier noch zulassen? 

8. Wenn mehrere anbieten

Bietergemeinschaften und Nachunternehmer: verschärfte Anforderungen an Eignungsleihe, Berücksichtigung von Newcomern, Pflicht zur Selbstausführung durch den Bieter möglich? 

9. Behebung von Fehlern und Unklarheiten im laufenden Vergabeverfahren

Möglichkeiten und Grenzen, Anpassung der Leistungsbeschreibung auch nach Angebotsöffnung? Korrektur der Eignungs- und Zuschlagskriterien? 

10. Eskalationsstufen im Vergabeverfahren beherrschen

Von der Bieterfrage über die Rüge zum Nachprüfungsverfahren: Risiko und Chancen von Rüge und Nachprüfungsverfahren, richtige Reaktion von Auftraggeber und Bieter bei Meinungsverschiedenheiten im laufenden Vergabeverfahren



Nachweise/Zertifikate

Für Ihren Fortbildungsnachweis: Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung über 6 Zeitstunden (8 Weiterbildungspunkte der verschiedenen Architekten- und Ingenieurkammern: Bitte bei Anmeldung die für Sie zuständige Kammer angeben).

Unser Tagungsservice für Sie

  • Ausführliche Seminarunterlagen
  • Seminargebühr inkl. Mittagessen und ein Softgetränk, Snacks, Tagungs- und Pausengetränke


Tagungsmodalitäten

  Seminardetails als PDF
Termin: Dienstag, 24.04.2018, 09:30 Uhr - 17:00 Uhr
Ort: IBR-Seminarzentrum
Heinrich-von-Stephan-Straße 3
68161 Mannheim
Telefon: 0621/120 32-18
Fax: 0621/2 83 83
Preis (zzgl. MwSt.): 399,00 €

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Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Sandra Koden gerne unter Telefon 0621/12032-18 oder Fax 0621/28383.