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Seminardetails

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Bauablaufstörungen und Bauzeitverzögerungen

Nachweisverfahren zur qualifizierten Aufbereitung von Bauzeitverzögerungen und Hinweise zur Vermeidung bzw. Minimierung von Bauablaufstörungen



Termin und Ort

Mittwoch, 05.12.2018, 09:30 - 17:00 Uhr, Mannheim

Referent

Prof. Dr.-Ing. Andreas Lang
ist seit 1991 Sachverständiger für Baubetriebs- und Bauwirtschaftsfragen und Projektmanagement und wurde 1993 von der IHK Darmstadt zum öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Baupreisermittlung und Abrechnung im Hoch- und Ingenieurbau sowie Bauablaufstörungen berufen. Heute ist er wissenschaftlicher Beirat und Gesellschafter der LHR GmbH & Co. KG, Heppenheim, und gutachterlich sowie beratend auf Abrechnungs-, Vergütungs- und Nachtragsfragen sowie Bauablaufstörungen spezialisiert. Auf diesen Gebieten ist er häufig auch als Schiedsgutachter oder Gerichtssachverständiger für Land- und Oberlandesgerichte tätig. Seit 1995 ist er Professor für Bauwirtschaft, Baubetrieb und Projektmanagement an der Hochschule Darmstadt. Daneben ist Prof. Dr. Lang Autor des Buchs "Ein Verfahren zur Bewertung von Bauablaufstörungen und zur Projektsteuerung" im VDI-Verlag, Reihe 4, Nr. 85, 1987 sowie Mitautor des Buchs "Bauverzögerung und Leistungsänderung" mit Prof. Dr. Vygen bzw. Dr. Joussen und Dipl.-Ing. Rasch, erschienen erstmals im Bauverlag, 1. Aufl. 1988, bis heute Werner-Verlag, 7. Aufl. 2015. Außerdem ist er Autor zahlreicher Publikationen zu bauwirtschaftlichen Themen und Referent von vielen Seminaren rund um Nachträge und Bauablaufstörungen.
 

Teilnehmerkreis

Investoren und Entscheider, Projektsteuerer, Vertrags- und Nachtragsmanager, Projektleiter, Fachanwälte für Bau- und Architektenrecht, Unternehmens- und Baujuristen, baubetriebliche Sachverständige.

Ziel des Seminars

Noch immer sind Bauablaufstörungen und daraus resultierende Bauzeitverzögerungen die größte finanzielle Verlustquelle für beide Vertragspartner. Deshalb will dieses Seminar einerseits darstellen, was zum qualifizierten Nachweis von Bauablaufstörungen und deren Folgen notwendig ist und andererseits neue Wege aufzeigen, wie durch transparente Terminplanung, präventive Terminsteuerung und durch kooperatives Terminmanagement Bauablaufstörungen bereits in der Entstehung vermieden bzw. deren Auswirkungen auf ein Minimum beschränkt werden können.

Im ersten Teil des Seminars werden deshalb die Grundlagen und Nachweisverfahren zum Aufbau bzw. zur Abwehr von qualifizierten Nachtragsforderungen aus Bauzeitverzögerungen dargestellt. Damit soll neben der Heranführung an die grundsätzlichen Problematiken die finanzielle und arbeitstechnische Belastung verdeutlicht werden, die den Parteien bei einem lediglich reaktiven Verhalten entstehen können.

Der zweite Teil beschäftigt sich dann intensiv mit den Möglichkeiten, durch ein aktives Terminmanagement die Folgen von Änderungen im Bauablauf zu minimieren. Dabei werden anerkannte Verfahren sowohl aus dem Projektmanagement als auch aus der gutachterlichen Arbeitsweise sowie Ansätze aus dem LEAN Construction Management vorgestellt und deren Einsatzmöglichkeiten bei der Projektabwicklung beschrieben.

Themen

  1. Mehrstufiges Nachweisverfahren zur Geltendmachung von Bauzeitverzögerungsansprüchen: Einführung in die baurechtlichen Anspruchsgrundlagen und baubetrieblichen Nachweise; spezielle rechtliche Anforderungen an die Nachweise gemäß BGH; exakter bauablaufbezogener Kausalitätsnachweis der Bauablaufverzögerung als Folge der Bauablaufstörung

  2. Transparente Terminplanung mit Anordnungsbeziehungen und Pufferzeiten: Strukturierter Terminplan; Vernetzung durch Anordnungsbeziehungen ergibt rechenbaren Terminplan; Einbeziehung von Pufferzeiten/Puffervorgängen

  3. Nachweistiefe der Terminplanuntersuchungen an einem gestörten Bauablauf, dargestellt anhand eines Praxisbeispiels; Anforderungen an eine von der Rechtsprechung geforderte Dokumentation

  4. Sonderproblem: Doppelkausalitäten/überholende Kausalitäten: Echte Doppelkausalität/überholende Kausalität oder nur Folgewirkung; Nachweis und Dokumentation der Leistungsfähigkeit und der Leistungsbereitschaft des AN

  5. Präventive Terminsteuerung und aussagekräftige Terminprognosen: Regelmäßige Terminüberwachung durch Soll-/Ist-Abgleich am Terminplan; Erarbeitung von wirksamen Steuerungsmaßnahmen durch Terminplanberechnungen mit Alternativen (Bauablaufumstellung, Dispositionsänderung, Beschleunigung usw.); realistische Terminprognosen durch störungsmodifizierte Hochrechnung

  6. Kooperatives und partnerschaftliches Terminmanagement zur Vermeidung von Bauablaufstörungen: Frühzeitige Terminplankoordination; verlässliche Terminfestlegung durch Taktung aller wichtigen Vorgänge nach LEAN Construction Management-Prinzipien; kooperative Terminsteuerung durch Zusammenwirken der Vertragspartner; baubegleitende Einigungsprozedere zu Terminfolgen und zugehörige Kosten; Möglichkeiten der vertraglichen Einbindung


Nachweise/Zertifikate

Für Ihren Fortbildungsnachweis: Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung über 6 Zeitstunden (8 Weiterbildungspunkte der verschiedenen Architekten- und Ingenieurkammern: Bitte bei Anmeldung die für Sie zuständige Kammer angeben).

Unser Tagungsservice für Sie

  • Ausführliche Seminarunterlagen
  • Seminargebühr inkl. Mittagessen mit Softgetränk, Snacks, Tagungs- und Pausengetränke


Tagungsmodalitäten

  Seminardetails als PDF
Termin: Mittwoch, 05.12.2018, 09:30 Uhr - 17:00 Uhr
Ort: IBR-Seminarzentrum
Heinrich-von-Stephan-Straße 3
68161 Mannheim
Telefon: 0621/120 32-18
Fax: 0621/2 83 83
Preis (zzgl. MwSt.): 399,00 €

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Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Sandra Koden gerne unter Telefon 0621/12032-18 oder Fax 0621/28383.