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Seminardetails

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Baumangel und WEG

Rechtliche Probleme und Haftungsgefahren bei der Durchsetzung werkvertraglicher Gewährleistungsansprüche in Bauträgergestaltungen



Termin und Ort

Montag, 19.11.2018, 09:30 - 17:00 Uhr, Mannheim

Referent

RiOLG Wolfgang Dötsch
ist Richter am Oberlandesgericht Köln. Seine Interessenschwerpunkte liegen im Miet- und Wohnungseigentumsrecht, aber auch im Versicherungs-, Verfahrens- und allgemeinen Zivilrecht. Er publiziert seit 2001 fortlaufend in Fachzeitschriften, Kommentaren und Fachbüchern und er ist Mitglied des Redaktionsbeirats der „Zeitschrift für Miet- und Raumrecht“ sowie ständiger Mitarbeiter im „Mietrechtsberater“, der „IBR Immobilien- & Baurecht“ und „IMR Immobilien- und Mietrecht“ sowie des juris-Praxisreports. Daneben ist Herr Dötsch fortlaufend in der Referendarausbildung sowie Richter-, Verwalter-, Beirats- und Anwaltsfortbildung tätig. Langjährige Tätigkeiten in verschiedenen Berufungszivilkammern bzw. -senaten haben sein Auge für prozessuale Fragestellungen und praktische Umsetzungsprobleme besonders geschärft.
 

Teilnehmerkreis

Rechtsanwälte, WEG-Verwalter, juristisch interessierte Mitarbeiter von Bauträgern und bauträger­finanzierenden bzw. den Erwerb vom Bauträger finanzierenden Kredit­instituten.

Ziel des Seminars

Ist das Baumängelgewährleistungsrecht, das durch die letzte Reform des Werkvertragsrechts in seinen wesentlichen Kernfragen auch weiterhin keiner gesetzgeberischen Klärung zugeführt worden ist, für sich genommen oft schon komplex genug, drohen dem Praktiker im Zusammenspiel mit Wohnungseigentum (WEG) besondere Risiken und Haftungsgefahren. Diese sind leider auch vielen Juristen nicht immer geläufig. Wer hier wann wie welche Ansprüche aus einem Bauvertrag geltend machen kann, wie es zu der für den Werkvertrag elementaren Abnahme des Werks kommt (oder auch nicht) und was eigentlich ein "Nachzügler" ist, kann für das Obsiegen/Unterliegen in einem vermeintlich noch so einfachen Bauprozess schnell zur zentralen Frage werden. 

Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer anhand anschaulicher und eingängiger Beispiele und einer Vielzahl von praktischen Beispielfällen aus der aktuellen Rechtsprechung mit den wichtigsten Fragestellungen aus diesem Bereich vertraut zu machen und für die besonderen Probleme und Gefahren sowohl im Baurecht als auch im Wohnungseigentumsrecht zu sensibilisieren. Dabei sind auch Ausflüge ins Wohnungseigentum vonnöten, etwa hinsichtlich der ordnungsgemäßen Erstherstellung als Fallgruppe des § 21 Abs. 5 Nr. 2 WEG und ihren Grenzen, gerade auch mit Blick auf die aktuelle Rechtsprechung des V. Zivilsenats des BGH. Das Ganze wird dann noch mit prozessualen Hinweisen angereichert.



Themen

1. Einführung 

  • Vertragsrecht versus ordnungsgemäße Instandsetzung im Sinne des § 21 Abs. 5 Nr. 2 WEG
  • Grundlagen des Bauträgervertrags im Überblick
  • "Geborene" und "gekorene" Ausübungsermächtigung nach § 10 Abs. 6 Satz 3 WEG – was ist das eigentlich? 

2. Abgrenzung von Gemeinschafts- und Sondereigentum anhand typischer Beispiele und anhand der aktuellen Rechtsprechung

3. Einzelne Mängelansprüche – Wer kann was wie verlangen? – insbesondere: 

  • Individuelle Ausübungsbefugnis der Eigentümer
  • Ausschließliche bzw. konkurrierende Ausübungsbefugnis des Verbands; prozessuale Folgen einer Vergemeinschaftung
  • Sonderproblem: Aufrechnung/Zurückbehaltungsrechte
  • Taktische Überlegungen
  • Verjährung und selbständiges Beweisverfahren 

4. Beschluss und Beschlussmängel im Überblick 

  • Erforderliche Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft
  • Beschlussmängelklage (§ 46 WEG)
  • Folgen einer Beschlussanfechtung, prozessuale Besonderheiten
  • Einstweiliger Rechtsschutz 

5. Exkurs: Die werdende Wohnungseigentümergemeinschaft im Überblick 

6. Abnahme – geht nach der aktuellen Rechtsprechung des VII. Zivilsenats überhaupt noch was? 

  • Typische Klauselgestaltungen und AGB-Kontrolle – der Weg hin (nur) zur individuellen Abnahme
  • Rechtsfolgen unwirksamer Klauseln; grundsätzlich keine stillschweigende Abnahme
  • "Nachzüglerproblematik"
  • Bedeutung des § 10 Abs. 6 Satz 3 WEG für die Abnahme mit Darstellung des aktuellen Streitstandes
  • Auswege aus dem Dilemma? 

7. Prozessrecht: Typische Fragen 

8. Speziell: Der Prozessvergleich in WEG-Sachen – Haftungsgefahren in „Bausachen“ 

9. Abweichende Bauausführung und ordnungsgemäße Erstherstellung – Welche Grenzen haben die Ansprüche im WEG – § 22 Abs. 4 WEG als „Opfergrenze“?



Nachweise/Zertifikate

Für Ihren Fortbildungsnachweis: Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung über 6 Zeitstunden (8 Weiterbildungspunkte der verschiedenen Architekten- und Ingenieurkammern: Bitte bei Anmeldung die für Sie zuständige Kammer angeben).

Unser Tagungsservice für Sie

  • Ausführliche Seminarunterlagen
  • Seminargebühr inkl. Mittagessen mit Softgetränk, Snacks, Tagungs- und Pausengetränke


Tagungsmodalitäten

  Seminardetails als PDF
Termin: Montag, 19.11.2018, 09:30 Uhr - 17:00 Uhr
Ort: IBR-Seminarzentrum
Heinrich-von-Stephan-Straße 3
68161 Mannheim
Telefon: 0621/120 32-18
Fax: 0621/2 83 83
Preis (zzgl. MwSt.): 399,00 €

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Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Sandra Koden gerne unter Telefon 0621 - 120 32-18 oder Fax 0621 - 28383.